monatsarchiv für Dezember 2006

silvestergespräche…

Sonntag, den 31. Dezember 2006

…mit einem parkautomaten.

wie schön, wenn man parken will und der zuständige automat (der auch sonntags, feiertags und an silvester aktiv ist!) einem sagt, dass die mindestparkdauer 3 stunden beträgt. oder nein, eigentlich die mindestbezahldauer. wegfahren darf man ja auch sofort wieder, es hindert einen niemand daran. so gut so schön. kostenpunkt: 4 euro. nur kleingeld. der automat wechselt nicht, sagt er. mein vorschlag: „jeder wirft einfach sein gesamtes kleingeld da rein, dann sind wir bestimmt bei 3 euro neunzig.“ gesagt, getan. und es waren tatsächlich drei euro neunzig, die wir dabei hatten. aber zum glück fand meine mutter noch ein zwanzig-cent-stück in ihrer jackentasche. schnell hinein damit in den automaten, schließlich wirft er einem ja alles wieder vor die füße, wenn man zu lange wartet...

sobald wir den automat mit weiteren 20 cent gefüttert hatten, sprang der automat von „mindestens 4 euro“ auf „mindestens 5 euro“ um, da wir ja jetzt bei 4,10 euro anstatt der verlangten 4 euro waren. großartig. immerhin spuckte der automat alles wieder aus und wir fühlten uns wie im casino… jedenfalls konnten wir dann zwei handvoll kleingeld in den automat werfen, so daß wir genau auf 4 euro kamen. letzendlich hatte sich der parkschein dann noch so blöd im ausgabeschacht verfangen, daß wir ihn nur mit viel mühe daraus befreien konnten. na dann…

kulturschock (1)

Freitag, den 29. Dezember 2006

heute: asien

es ist schon enorm, was man in einem asia-laden so alles kaufen kann. zugegeben: leute, die säckeweise reis kaufen oder ähnliches, schockieren niemanden mehr. energydrinks mit 1,5 gramm coffein pro liter sind da schon eine nummer härter. und wenn man sich schließlich im gewürzregal umschaut und neben den plastikbeuteln voller getrockneter chilischoten das glutamat im kilopäckchen sieht, springt einen die glutamatintoxikation, auch als china-resaurant-syndrom bekannt, förmlich ins gesicht. zum glück gibt es da noch die schönen, großen tintenfische, die einen aus der tiefkühltruhe traurig anschauen…

schneefrei

Sonntag, den 24. Dezember 2006

schneefrei

weihnachten

Sonntag, den 24. Dezember 2006

ach, heute ist übrigens weihnachten, feierst Du mit?

last but not least

Freitag, den 22. Dezember 2006

interessant:

das wars

aha, da ist meine emailadresse beim studiVZ plötzlich nicht mehr bekannt. wie schon vermutet, es dauert nicht lange, bis kritiker verschwiden. beim studiVZ werden wir also einfach weggelöscht. sehr interessant, meines erachtens. da könnte man jetzt wieder vergleiche ziehen zu einem gewissen regime, mit dem Ehssan Dariani, der studiVZ-initiator sich sonst doch so gern vergleicht. aber ich vergleiche jetzt mal nicht, schließlich will ich keine verleumdungsklage.

jedenfalls ist mein account verschwunden, ohne dass ich darüber informiert wurde oder ähnliches. natürlich sind dadurch auch all die kommentare und nachrichten (unter anderem von leuten, die denken, ich sei paranoid; aber auch von freunden) verschwunden. weil es mich aber trotzdem interessieren würde, was sie geschrieben haben: schreibt mir doch bitte eine email!

das wars also zum thema studi-verzeichnis. dass dissidenten dort einfach so gelöscht werden ist schon sehr bezeichnend, findet ihr nicht?

geschichten von interesse (1)

Freitag, den 22. Dezember 2006

zugegeben, mathematik ist toll.

vor allem, wenn man so einen tollen dozent hat, der sich immer wieder schöne aufgaben einfallen lässt, wie zum beispiel diese hier:

die schneeflocke

okay, die schneeflocke hat tatsächlich stil. aber angeblich bringen die das jedes weihnachten… der ultimative hammer ist dann die aufgabe der vortragsübung. es würde mir niemand glauben, aber es ist wahr. seht selbst:

schinken

bei solchen sinnigen aufgaben muss man sich wirklich nicht wundern, wenn die studenten reichlich verwundert im hörsaal sitzen und blödes zeug reden. wichtige fragen kommen bei solchen aufgaben auf:

ist der schinken auch rotationssymmetrisch wie das brötchen?

was passiert, wenn die schinkenfunktion bei ( alpha = pi ) einen nulldurchgang hat?

nähert sich die schikenfunktion a-symptotisch der dritten winkelhalbierenden oder ist sie punktsymmetrisch zum ursprung?

was wäre, wenn das brötchen ein bagel wäre, und ist der schiken auch negativ definiert?

fragen über fragen. aber wir wissen ja: es gibt keine dummen fragen.

macht

Dienstag, den 19. Dezember 2006

immer besser bzw größer wird die diskrepanz zwischen dem, was allgemein über die hochschulen und studiengänge gesagt wird, und dem, was das kultusministerium macht.

denn wir wissen ja, wissen ist macht. aber hier wird oft (um nicht zu sagen immer?) das falsche gemacht.

das beste beispiel hierzu sind die ingenieurstudiengänge. von überall hört man: „wir brauchen mehr informatiker“, „die zahl der informatiker ist rückläufig“, „wir werden einen mangel an ingenieuren haben“ und so weiter, reportagen, berichte,… die medien sind voll davon. anstatt nun anreize zu geben, zu studieren, macht das kultusministerium folgendes: 500 euro studiengebühren für alle! zwar versuchen viele, sich zu wehren, aber das ministerium hat die macht, leider.

da muss man sich nun wirklich nicht wundern, wenn immer weniger junge menschen studieren wollen. den meisten macht es nämlich viel aus, mit einem berg schulden ins berufsleben zu starten. mir im übrigen nicht. wenn die es wollen, dann soll es so sein. aber nicht kampflos:

http://www.boykottinfo.de/

http://www.streikblog.de/ (speziell für stuttgart)

ps: wussten Sie schon, daß…

…der zivil- und wehrdienst alle jungen männer, die dazu gezwungen wurden, 1000 euro an studiengebühren kostet? aber das ist eine längere geschichte…

alles nur zum schein

Freitag, den 15. Dezember 2006

heute haben wir die erste scheinklausur überstanden. insgesamt war es ganz gut, nur mache sachen sind doch wirklich seltsam… wie soll man sich die abbildung einer ebene auf eine ebene vorstellen? theoretisch haben wir da nämlich eine kurve von ebenen im 4-dimensionalen raum… nicht schlecht, nicht schlecht.

(nur leider habe ich in letzter zeit vergessen, wie man die determinante einer apokalyptischen einheitsmatrix im n-dimensionalen raum berechnet… )

wahre worte

Mittwoch, den 6. Dezember 2006

„morgen haben wir eine vorlesung zum thema ‚automatisierung in der energietechnik’…“ – „klingt spannend“

deplacement

Mittwoch, den 6. Dezember 2006

da ist es schon wieder: „wir haben da natürlich noch fancyere aufbauten“. immer diese pseudo-neudeutschen (zu deutsch: englischen) ausdrücke, die in den deutschen satzstrukturen ziemlich deplaziert deplaced wirken. Letztendlich es es zwar nicht völlig kontraintuitiv, sich manchmal gehoben auszudrücken, doch gibt es für solche zwecke noch immer deutsche worte.