geschichten von interesse (1)

zugegeben, mathematik ist toll.

vor allem, wenn man so einen tollen dozent hat, der sich immer wieder schöne aufgaben einfallen lässt, wie zum beispiel diese hier:

die schneeflocke

okay, die schneeflocke hat tatsächlich stil. aber angeblich bringen die das jedes weihnachten… der ultimative hammer ist dann die aufgabe der vortragsübung. es würde mir niemand glauben, aber es ist wahr. seht selbst:

schinken

bei solchen sinnigen aufgaben muss man sich wirklich nicht wundern, wenn die studenten reichlich verwundert im hörsaal sitzen und blödes zeug reden. wichtige fragen kommen bei solchen aufgaben auf:

ist der schinken auch rotationssymmetrisch wie das brötchen?

was passiert, wenn die schinkenfunktion bei ( alpha = pi ) einen nulldurchgang hat?

nähert sich die schikenfunktion a-symptotisch der dritten winkelhalbierenden oder ist sie punktsymmetrisch zum ursprung?

was wäre, wenn das brötchen ein bagel wäre, und ist der schiken auch negativ definiert?

fragen über fragen. aber wir wissen ja: es gibt keine dummen fragen.

eine reaktion zu “geschichten von interesse (1)”

  1. Andre

    Tja, die Lösung für deine Fragen ist ganz einfach, hättest auch selbst drauf kommen können:

    Alle Annahmen bezüglich des Schinkens sind WURST!

    Deshalb ist es für die Lösung des Problems irrelevant, ob der Schinken durch eine Saitenwurst oder Kassler approximiert werden kann, es ist egal, ob Schinken-Pizza mehr kostet als Salami-Pizza oder umgekehrt, Schinken ist eindeutig Wurst, weswegen wir schlussfolgern können, dass er als Untervektorraum dieser deren Eigenschaften, also Wurst, übernimmt. Ergo, um dieses schöne Wort einmal wieder zu benutzen, ist auch der Schinken und mit ihm all seine Eigenschaften, Beziehungen und Fettgehalte einfach nur WURST!

    q.e.d.

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