monatsarchiv für Januar 2007

schmiergeld

Mittwoch, den 31. Januar 2007

manchmal besteht für einen unternehmer die notwendigkeit eine zahlung zu leisten, um an eine Information oder einen auftrag zu gelangen. derartige zahlungen werden als schmiergelder bezeichnet.

ich muss schon sagen, das ist eine ziemlich nette darstellung. aber dann kommt der hammer:

dabei handelt es sich nicht etwa um geschenke an eine andere person, denn es wird ja eine gegenleistung vom zahlungsempfänger erwartet, was bei geschenken nicht der fall ist. somit ist die zahlung des schmiergelds als betriebsausgabe abzugsfähig.
(quelle: http://www.betriebsausgabe.de/)

liebe leute, geht’s noch? schmiergelder als betriebsausgabe? wer ist so dumm und macht so etwas? und warum unterstützt ihr das noch und sagt den leuten, dass sie ihre schmiergelder als gewinnmindernde betriebsausgaben einbringen können? also ich versteh das nicht…

konversationen für’s ego

Montag, den 29. Januar 2007

„du hast schon manchmal so einen irren blick drauf“ – „was, ich? warum das denn?“ – „naja, das war jetzt nicht negativ gemeint…“

tesla roadster

Sonntag, den 28. Januar 2007

meine affektion zu allen erfindungen, die von Nikola Tesla stammen, hat mich zu einem automobilprojekt geführt, das auf den namen tesla motors hört und auf einem von Tesla entwickelten motorprinzip basiert. sie produzieren den tesla roadster, ein auto, das ausschließlich mit strom aus der steckdose „betankt“ wird. ich habe mich schon lange gefragt, warum allen hybris hybrid-autos die möglichkeit fehlt, die batterien auch am stromnetz aufzuladen. das wäre schließlich viel effektiver, zumindest um täglich ein paar kilometer zur arbeit zu fahren oder ähnliches. aber anscheinend übt die erdöl-lobby einen entsprechenden druck auf die autobauer aus, denn „normale“ hybridautos sparen gerade mal 2 bis 3 liter pro 100 km. jedenfalls kann man mit dem tesla roadster 400 km weit fahren, und einmal volltanken dauert nur vier stunden. er brennt beschleunigungswerte in den asphalt, die schon fast an den carrera GT von porsche heranreichen. elektromotoren sind eben extrem drehfreudig… nicht umsonst heißt der leitspruch der hersteller:

„burn rubber, not gasoline“

informatikzitate

Dienstag, den 23. Januar 2007

„man ist längst weg von dem bild, dass man auf einem prozessor eier kochen kann… man kann heute weit mehr.“

„… und dass einem der prozessor nicht ständig wegglüht, das ist das primäre problem. weil wenn da so ein hotspot ist, und er an der stelle durchglüht, dann isser putt.“

deutsch für abgedrehte (2)

Montag, den 22. Januar 2007

 „ich denke, man muss ich bei einer neuen sprache erst einmal einen grundschatz der worte aufbauen.“

eigentlich ist es ja nicht falsch, zusammengesetzte substantive aus einander zu nehmen auseinanderzunehmen, wenn die gesamtheit des wortes im syntaktischen zusammenhang noch erhalten bleibt, oder?

kochen für unkreative (1)

Montag, den 22. Januar 2007

heute auf dem speiseplan: kaiserschmarrn aus dem päckchen.

nur noch mit wasser anrühren, sollte nicht so schwer sein. allerdings taucht da schon das erste problem auf: wie soll man rosinen zu einem glatten teig verrühren? so lange kann man doch gar nicht rühren… oder? jedenfalls hat man als student keine große pfanne, also hab ich es auf zweimal gemacht. beim ersten mal wollte einfach nichts passieren, obwohl ich sogar gewartet habe, bis die pfanne heiß war. also hab ich den herd höher gestellt, aber so richtig klappen wollte das nicht. beim versuch, den kaiserschmarrn umzudrehen ist er dann in tausend teile zerfetzt, allerdings ohne so hübsch auszusehen wie echter kaiserschmarrn. eher wie brei, oder rührei oder so. und natürlich hatte ich keinen puderzucker dazu. nun ja. beim zweiten ging alles ganz schnell: er ist sofort, nachdem ich den teig in die pfanne geleert habe, angebrannt. großartig. ich habe dann versucht, ihn noch zu retten, indem ich den teig gleich gewendet habe und dann die schwarze kruste entfernt hab. aber toll war’s trotzdem nicht, angebrannte pfannkuchen schmecken halt immer nach angebrannten pfannkuchen.

letztenendes hatte ich dann noch eine pelzige zunge, weil ich wohl ein bisschen allergisch bin gegen diese synthetischen backtreibmittel (E450 und E500, für alle, die es wissen wollen).

fazit: morgen geh‘ ich brot kaufen…

statik

Sonntag, den 21. Januar 2007

also, wenn ich den neuen berliner bahnhof gerechnet hätte, wäre wohl mehr als nur ein stahlträger heruntergefallen. allerdings studiere ich nicht baustatik. es sollte doch eigentlich möglich sein, die verbindungen zwischen den stahlträgern so zu dimensionieren, dass da nichts herunterfallen kann? nein, wohl nicht. dass die stahlträger lose sind, war ja schon in der planungsphase bekannt. aber egal. wird ja wohl nichts passieren…

internet! ich will internet!

Dienstag, den 16. Januar 2007

„wieso wusste ich, daß das jetzt kommt, wieso?“ frage ich mich schon den ganzen morgen. gestern hat mir mein nachbar nämlich stolz berichtet, daß er seinen wlan-hotspot in betrieb genommen hat. provider: fon. jetzt ergibt sich folgendes problem: im gegensatz zu dem von mir vorgeschlagenen provider sofanet ist fon nicht dazu gedacht, anderen dauerhaft einen zugang zu verschaffen, der günstiger ist, als ein dsl-anschluss (wie ich es als student brauche). nein, fon will die anzahl der dsl-anschlüsse erhöhen, indem es jedem, der seinen dsl-anschluss per fon für andere nutzbar macht, freien zugang zu allen fon-spots gibt. großartig. was soll mir das dann nützen? ich brauche einen dsl-anschluss, um den hotspot zu nutzen? dann kann ich mir ja gleich einen dsl-anschluss legen lassen und ihn selbst nutzen.

das tagesticket(!) für den fon-spot kostet im übrigen 3 euro. also: nach 10 tagen surfen ist ein dsl-anschluss billiger. na toll. und dafür kauft man sich eine wlan-karte…

cop shop

Sonntag, den 7. Januar 2007

„im „Cop Shop“ kann man nämlich trotz des namens nicht etwa polizisten kaufen, sondern polizeibedarf…“

ach, schade eigentlich.

meine freundin sagt…

Donnerstag, den 4. Januar 2007

…ich sei ein alter schwätzer.

naja, ganz unrecht hat sie ja nicht, schließlich wurde ich zusammen mit philipp weber (schöne grüße!) auf platz drei der größten dummschwätzer an meiner schule gewählt.

allerdings wurde ich auch noch zum größten lehrerschreck und zum lehrerliebling gewählt, außerdem zum wandelnden lexikon und zum mysteriösesten gekürt… so what?

mal ganz abgesehen davon, daß die schulzeit ja schnee von gestern (wo gibt es denn noch schnee?) vergangen ist, gibt es dazu eigentlich nur zu sagen: traue keiner statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. oder, um nirvana zu zitieren: „well, whatever, nervermind.“