bundeslöschtage

als ich neulich den bericht über die verlogen verloren gegangenen daten bei der bundeswehr hörte, musste ich ersteinmal laut loslachen und fragte mich, ob die datenspeicher vernichtet wurden, weil sie nicht mehr lesbar waren, oder ob sie nicht mehr lesbar waren, weil sie vorher vernichtet wurden. da man mit spezialmethoden fast alle daten aus defekten (und nicht absichtlich zerstörten) medien auslesen kann, muss man die erste möglichkeit wohl ausschließen…

3 reaktionen zu “bundeslöschtage”

  1. schwester

    du hast die option vergessen, dass jemandem beim weg zum bäcker die diskette mit den ganzen wichtigen daten irgendwie aus der hosentasche gerutscht sein muss und sie nun einfach unauffindbar ist…

  2. Desi

    ich zitiere aus dieser genialen kompakten kleinen Welt-Zeitung die ich von Montag bis Mittwoch kostenlos erhalten habe (kaufen!kaufen!) :

    „Der Leiter der Datensicherung im Hochschulrechenzentrum der Freien Universität Berlin, Bernd Melchers, [..] setzt sogar noch einen drauf: ‚Selbst wenn Herr Wichert die Bänder aufgegessen hätte, würden professionelle Datenrettungsunternehmen nach der Verdauung den Inhalt wieder herstellen können'“

    Amen 🙂

  3. Andre

    Zitat Simpsons:

    „Wir sind die Regierung, wir machen die Gesetze, wir sorgen für Recht und Ordnung und wir züchten Supersoldaten, also gehen sie nach Hause, arbeiten sie normal weiter, zahlen sie ihre Steuern und vergessen sie was sie über Supersoldaten gehört haben…“

    oder so ähnlich und gleich noch n Zitat zu unterschwelliger Marinewerbung: „Yvan eht nioj“, „Das ist ein Angriff mit drei Spitzen: unterschwellig, schwellig und super schwellig“

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