winterreisen

reisen im winter ist immer wieder ein erlebnis. und zwar ganz egal ob mit auto, bus, bahn oder flugzeug. die beiden letzten möglichkeiten sind aber am beeindruckendsten.

bei der deutschen bahn gibt es nämlich sofort probleme, sobald die landschaft weiß wird. früher war das nicht so. wie dem auch sei, vermutlich waren die züge in den 80ern einfach zu langsam. denn sobald schnee liegt gilt für die bahn ein absolutes tempolimit von 160 km/h. das führt dazu, dass die ICEs schon mit 50 minuten verspätung starten, um dann unterwegs noch eine stunde verspätung aufzusammeln. fast zwei stunden verspätung bei dreieinhalbstunden fahrt ist schon stark. dass dazu noch alle displayanzeigen im zug ausgefallen sind war nichts ungewöhnliches, und die defekte bierzapfanlage war irgendwie die lustige krönung des ganzen.

ganz anders verhält sich die sache beim fliegen: während die rollbahn von einer beeindruckenden flotte von ca. 20 nebeneinander fahrenden schneeräumfahrzeugen von schnee befreit wird, wird das flugzeug mit rosa schleim eingesprüht, welcher das eis nachhaltig auflöst. und hey, mein flugzeug hatte nur eine stunde verspätung.

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